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FRIADENT plus: Implantatoberfläche nach dem Vorbild der Natur

26.01.2009 | Einzigartige Oberflächenstruktur verbessert nachweislich Knochen-Implantat-Kontakt

Die von DENTSPLY Friadent entwickelte Implantatoberfläche FRIADENT plus unterstützt eine erfolgreiche Einheilung des Implantats im Knochen. Als Entwickler der ersten gestrahlten und geätzten Implantatoberfläche überhaupt vor rund 20 Jahren ist DENTSPLY Friadent das Kompentenzzentrum für Oberflächentechnologie im DENTSPLY Unternehmensverbund. Das innovative Produktdesign der FRIADENT plus Oberfläche resultiert aus der Analyse biologischer Mikrosysteme und den Erfolgsrezepten der Natur: FRIADENT plus zeichnet sich durch eine besondere, wachstumsaktivierende Struktur aus, durch die das Implantat leichter und schneller einheilt. Die Oberfläche gewährleistet eine pro-aktive Zelladhäsion. Sie verbessert den Kontakt zwischen Knochen und Implantat, unterstützt die Knochenbildung und erhöht die Strukturqualität dieses Knochens. Die Implantate erhalten ihr Mikrodesign durch „BioPoreStructuring“ (BPS), einem thermischen Ätzverfahren, das in ähnlicher Form bisher nur in der Mikrochip-Produktion angewendet wird. Bei der Konzeption der FRIADENT plus Oberfläche stand die Natur Modell: Die Entwickler haben sich von Oberflächengrundmustern und Konstruktionen aus dem Tier- und Pflanzenreich anregen lassen.

Osseointegration als Schlüssel zum Erfolg
Die optimalen Benetzungseigenschaften von FRIADENT plus machen es möglich: Knochenbildende Zellen (Osteoblasten) gelangen über ein temporäres Bindegeweberaster (Fibrinnetz) schnell und in großer Zahl direkt auf die Implantatoberfläche. Diese pro-aktive Zellanhaftung forciert die Zellspreizung und -reifung. Auf der homogenen FRIADENT plus Mikrostruktur differenzieren sich knochenbildende Zellen schneller als auf herkömmlichen Oberflächen. Die Knochenformation wird dadurch erheblich beschleunigt. Im Rahmen der Knochenheilung entstehen Zellbrücken, die große Spannweiten von mehr als dem 100-fachen der Eigengröße der Zellen erreichen. In dieser Dimension konnten solche Zellbrücken erstmalig auf der FRIADENT plus Oberfläche nachgewiesen werden.

Den erhöhten Knochen-Implantat-Kontakt an der FRIADENT plus Oberfläche haben vergleichende In-vivo-Untersuchungen bestätigt. Das homogene, dreidimensionale Mikrodesign der FRIADENT plus Oberfläche garantiert eine gleichmäßig dichte, initiale Zellanlagerung. In Kombination mit dem Makrodesign gewährleistet es ein optimales Eindrehverhalten des Implantats.

Die beschleunigte Anlagerung der Osteoblasten hat eine intensive Knochenbildung in den frühen Stadien der Osseointegration zur Folge. Die Qualität der Knochenstruktur wird dadurch erheblich verbessert. Studien zeigen, dass selbst in schwachem Knochenlager klinisch eine hohe Sekundärstabilität erreicht wird. Die FRIADENT plus Oberfläche sorgt somit auch für eine größere Sicherheit bei der Behandlung des Ober- und des Unterkiefers.

Die dreidimensionale, bimodulare Mikrostrukturierung erfolgt in zwei Schritten. Durch das Korundstrahlen im enossalen Bereich der Implantate wird zunächst eine definierte primäre Mikrorauigkeit der Titanoberfläche erzielt. Anschließend werden die gestrahlten Implantate einem spezifischen Ätzverfahren unterzogen.

Neues Ätzverfahren: FRIADENT BioPoreStructuring
Die einzigartige Mikrostrukturierung der FRIADENT plus Oberfläche erfolgt in einem speziellen thermischen Ätzverfahren. Dieses BioPoreStructuring hat DENTSPLY Friadent in enger Kooperation mit den Technologieführern auf dem Gebiet der Ätztechnik entwickelt. Dieses Hochtemperatur-Ätzen kommt vor allem in der Computerchip-Herstellung zum Einsatz. Bei diesem Verfahren werden verschiedene Säure-Komponenten vollautomatisch gemischt und zugeführt. Hochempfindliche Sensoren überwachen alle Parameter während des Prozesses. Abweichungen von Soll-Werten werden umgehend automatisch korrigiert. Die Säure schafft auf der Implantat-oberfläche ideale physikalische, chemische und biologische Bedingungen für die Rekrutierung knochenbildender Zellen. Darüber hinaus gewährleistet die präzise Steuerung des Ätzvorgangs die Homogenität der Oberfläche.

Konsequente Orientierung an den Prinzipien der Bionik
DENTSPLY Friadent hat sich bei der Konzeption der FRIADENT plus Oberfläche von der Natur inspirieren lassen. Die Synergien von Biologie und Technik nutzte DENTSPLY Friadent konsequent nach dem Prinzip der Bionik. „Grundmuster der Natur als Vorlagen für neue Produkte ist ein erfolgreicher Weg zu intelligenten technischen Lösungen für morgen“, sagt DENTSPLY Friadent Geschäftsführer Dr. Werner Groll. „Die Natur liefert uns schließlich Spitzenleistungen, die Millionen von Jahren erprobt sind.“

Klinischer Langzeiterfolg
Zahlreiche Studien bestätigen hervorragende klinischen Ergebnisse, die mit der FRIADENT plus Oberfläche erzielt werden und können auf Erfolgsraten von über 99 Prozent verweisen. In der FRIADENT plus Bibliographie sind die wichtigsten wissenschaftlichen Studien zur Grundlagenforschung sowie dem erfolgreichen präklinischen und klinischen Einsatz der FRIADENT plus Oberfläche zusammengefasst. Seit Juli 2003 wird die Oberfläche FRIADENT plus klinisch eingesetzt. Alle Implantatsysteme von DENTSPLY Friadent – ANKYLOS, XiVE und FRIALIT werden mit der FRIADENT plus Oberfläche ausgestattet.

Weitere Informationen zur Implantatoberfläche FRIADENT plus

Factsheet FRIADENT plus (PDF, 367 KB)

Basis-Pressetext FRIADENT plus (PDF, 269 KB)

Website FRIADENT plus

Zellen auf der FRIADENT plus Oberfläche
Zellen auf FRIADENT plus Oberfläche bilden typische, weitgespreizte, multifokale Kontakte, die sich miteinander verbinden und die Poren über lange Distanzen überspannen.
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Innovative Fertigungstechnologien für die Produktion der FRIADENT plus Oberfläche
DENTSPLY Friadent hat für die Produktion der FRIADENT plus Oberfläche innovative Fertigungstechnologien etabliert, die einmalig in der Implantologie sind.
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FRIADENT plus ist die Oberfläche der nächsten Generation.
FRIADENT plus ist die Oberfläche der nächsten Generation – mit allen Pluspunkten natürlicher Oberflächenstrukturen.
Download: 2132 x 1601 px | 886,03 KB
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