Fragen und Antworten zu den neuen ANKYLOS, XiVE und FRIALIT CAD/CAM Stegprothesen und Implantatbrücken
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CAD/CAM-Center
Allgemeine Fragen
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topWas muss ich alles einschicken?
Gipsmodell
Muss ich die Okklusalschrauben mit bestellen?
Nein! Für die Implantat Systeme ANKYLOS, XiVE, XiVE TG und FRIALIT werden die nötigen Schrauben von dem DENTSPLY CAD/CAM-Center beigelegt und mit berechnet.
Muss ich einen speziellen Gips verwenden?
Nein. Ein hochwertiger Gips mit einer sehr geringen Expansion trägt zur Präzision der gesamten prothetischen Arbeit bei, zum Beispiel Gips Klasse IV.
Muss ich das Modell mit Zahnfleischmaske herstellen?
Nur wenn die Implantate so tief gesetzten wurden, dass eine präzise Positionierung der Aufbauten sonst nicht gewährleistet ist.
Kann ich auch andere Halteelemente verwenden?
Ja! Sonderwünsche können direkt mit den Technikern im DENTSPLY CAD/CAM-Center besprochen werden.
Gibt es eine Limitierung der Implantatanzahl?
Nein! Aufgrund der Tatsache, dass die Größe der Rohlinge individuell definiert wird, sind auch komplexe Fälle lösbar.
Kann ich CAD/CAM-Strukturen auch auf anderen Implantatsystemen bestellen?
Ja! Die Verbindung zum Abutment oder Implantat muss auf Gingivaniveau liegen und mit einer transokklusalen Schraube fixiert werden.
Wie stelle ich sicher, dass Modell und klinische Situation übereinstimmen, bevor ich bestelle?
Ein auf dem Modell hergestellter Schlüssel (Steg aus Kunststoff) kann im Mund des Patienten auf korrekten Sitz überprüft werden (Sheffield-Test), bevor die Bestellung der DENTSPLY Friadent CAD/CAM-Versorgung ausgelöst wird.
Versand
topWie lange dauert es, bis ich den Fall zurück habe?
Nach Eingang des Modells im DENTSPLY CAD/CAM-Center erhält der Kunde innerhalb von maximal 48 Stunden per E-Mail einen Konstruktionsvorschlag auf Basis des gescannten Modells und Full Wax-Up/Set-Up. Nach schriftlicher Freigabe des Konstruktionsvorschlags durch den Kunden dauert es maximal 10 Arbeitstage bis der Kunde sein Modell mit CAD/CAM-Struktur erhält.
Wie funktioniert das Versenden eines Set-Up/Wax-Up über große Distanz an einem heißen Sommertag?
Um eventuelle Verzüge des Full Wax-Up/Set-Up im Sommer zu verhindern, sollte eine härtere Wachsart verwendet werden. Die Verwendung einer Kunststoffbasis im Full Wax-Up/Set-Up stabilisiert es noch weiter.
Das Set-Up/Wax-Up dient nur der dimensionalen Einschätzung der Platzverhältnisse. Die Präzision der Konstruktion beruht nicht auf dem Full Wax-Up/Set-Up. Leichte Verzüge im Wachs sind normal und vernachlässigbar! Der „Umriss“ des Full Wax-Up/Set-Up wird lediglich gescannt, um das optimale Design der Struktur festzulegen und zu beurteilen.
CAD/CAM-Center
topVon wem bekomme ich den Designvorschlag? Wer verändert es mir falls nötig?
Direkt von dem CAD/CAM-Techniker aus dem DENTSPLY CAD/CAM-Center, der auch den speziellen Fall konstruiert hat. Dieser verändert auch die virtuelle Konstruktion bzw. den Designvorschlag, falls gewünscht.
Sprechen die CAD/CAM-Techniker auch deutsch?
Ja!
Haben die CAD/CAM-Techniker im DENTSPLY CAD/CAM-Center auch zahntechnisches Wissen?
Ja! Die Designvorschläge werden nach den Angaben auf dem Bestellformular und nach prothetischen und statischen Gesichtspunkten erstellt.
Ist der Vorschlag auf dem digitalen Weg der einzige Weg?
Ja! Der Konstruktionsvorschlag kommt auf digitalem Weg per E-Mail-Anhang.
Es ist zur Ansicht des Vorschlags keine eigene Software nötig, denn der Viewer wird mit dem Konstruktionsvorschlag mitgesendet. Die Abstimmung der Konstruktion erfolgt telefonisch.
Allgemeine Fragen
topKann ich meinen eigenen Scanner verwenden?
Nein. Der Scanner im Scan-Center ist auf den gesamten Produktionsablauf abgestimmt.
Was heißt CAD/CAM?
CAD: Computer Aided Design (Vom Computer unterstütztes Erstellen von Formen)
CAM: Computer Aided Manufacturing (Vom Computer unterstütztes Herstellen der Formen mit einer Fräsanlage)
Was sind die Vorteile von CAD/CAM?
Die bei der konventionellen Herstellung (Modellation, Guss) auftretenden Passungsprobleme können ausgeschlossen werden, weil die Strukturen industriell hergestellt und aus absolut reinem Material gefräst werden. Das Material ist frei von jeglichen Zusatzstoffen, Porositäten und Lufteinschlüssen. Das Material hat eine sehr viel geringer Oxidation im Vergleich zu klassisch vergossenem Material.
Die perfekte Passung bleibt dadurch auch nach der keramischen Verblendung bestehen. Ein späteres Trennen und Verlöten der Strukturen wird vermieden.
Warum soll ich Brücken okklusal verschrauben?
Der Vorteil der Verschraubung ist die jederzeitige risikolose Abnehmbarkeit der Struktur mit folgenden weiteren Vorteilen:
- Reparaturfähigkeit (z.B. der Verblendung)
- Erweiterbarkeit/Änderbarkeit (z.B. nach Implantatverlust bzw. Re- oder Nachimplantation)
- Direkter und unkomplizierter Zugang zum Implantat für Hygienemaßnahmen im Rahmen des Recalls
- Vermeidung des Periimplantitis-Risikos durch Zementreste
- Direkter und unkomplizierter Zugang zum Implantat für Therapiemaßnahmen bei Perimukositis und Periimplantitis
Der Hauptnachteil der definitiven Zementierung liegt in der Beschädigung der Suprastruktur. Das Risiko des Abplatzens der Verblendung, Verwindung des Gerüstes, Beschädigung des Interface zum Abutments um nur einige wenige zu nennen.
Was mache ich, wenn ich keinen Internetanschluss habe?
Eine Versendung des Vorschlags als Papierausdruck und per Post ist möglich, jedoch zeitaufwendig.
Brauche ich eine spezielle Software, um die Daten zu empfangen?
Nein! Jedes handelsübliche Programm, das E-Mails empfangen kann, ist ausreichend.
Brauche ich eine besondere Hardware?
Nein! Ein handelsüblicher PC mit den Standardkomponenten ist ausreichend.
Brauche ich eine besonders schnelle Datenübertragung?
Nein! Eine ISDN-Leitung oder ein analoges Modem sollten ausreichend sein. Der Anhang ist ca. 7 MB groß. Die Übertragung mit ISDN-Internetverbindung dauert etwa 10 bis 15 Minuten, bei einer analogen Internetverbindung erfahrungsgemäß etwas länger.
Muss ich für die Software etwas bezahlen?
Nein! Die Software ist kostenlos! Sie muss weder installiert noch registriert werden.
Wer ist E.S. Healthcare?
DENTSPLY hat im Juli letzten Jahres das High-Tech-Unternehmen E.S. Tooling erworben. E.S. steht dabei für den Inhaber Eric Schildemans. E.S. Tooling fertigt High-Tech-Instrumente für die Luft- und Raumfahrtindustrie und bietet unter der E.S. Healthcare seit 1996 auch CAD/CAM-hochleistungsgefertigte Implantatsuprastrukturen für den Dentalbereich an. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert und sitzt in Hasselt, Belgien.
Materialien
topMuss ich einen speziellen Gips verwenden?
Nein. Ein hochwertiger Gips mit einer sehr geringen Expansion trägt zur Präzision der gesamten prothetischen Arbeit bei, zum Beispiel Gips Klasse IV.
Wie ist die genaue Legierungs-Zusammensetzung der Co-Cr-Legierung?
Kobalt: 54,1%, Chrom: 20%, Wolfram: 16,4%, Eisen: 7,5%, Silicium: 1,5%, Mangan: 0,3%, Niob: 0,2%
Welches Titan wird verwendet?
Titan wird standardmäßig in Grade 4 gefräst und geliefert. Mit diesem Reintitan lassen sich auch sehr grazile und dünnwandige Konstruktionen realisieren.
Wie ist die genaue Zusammensetzung von Titan Grade 4?
Titan: 98,555%, Kohlenstoff: 0,08%, Sauerstoff: 0,40%, Stickstoff: 0,05%, Wasserstoff: 0,015%, Eisen: 0,5%, Andere: 0,4%
Nach der Lieferung
topWomit kann ich den Schraubenkanal verschließen?
Bei definitivem Eingliedern oder langfristigem Recall: Erst ein Wattepellet direkt auf den Schraubenkopf, dann Guttapercha und schließlich der Verschluss mit Licht- oder selbsthärtendem Komposite.
Bei einem vorläufigem Eingliedern oder kurzfristigem Recall: Erst ein Wattepellet, dann Cavit, Fermit oder ähnliches. Wichtig ist, dass sich das Material wieder leicht entfernen lässt, aber auch eine gewisse Festigkeit und Dichtigkeit besitzt.
Muss ich trotzdem eine Gerüstanprobe am Patienten machen?
Eine Gerüstanprobe am Patienten vor Verblendung oder Fertigstellung wird empfohlen, wie bei konventionellen Arbeiten auch.
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