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Kooperation auf Augenhöhe

12.11.2008 | DENTSPLY Friadent bildet Kunden zu Referenten aus.

Der Erfolg des implantologischen Fachvortrags hängt nicht allein vom Inhalt ab, sondern maßgeblich von den rhetorischen Fähigkeiten und der persönlichen Kompetenz des Referenten. Mit dem in der Branche einzigartigen Personal Performance Program (p3) bereitete DENTSPLY Friadent zehn junge Implantologen aus dem eigenen Kundenkreis in den vergangenen zwei Jahren so erfolgreich auf die Referententätigkeit vor, dass sich das Unternehmen für die Wiederauflage des p3-Programms in diesem Jahr mit neuen Teilnehmern entschieden hat.  

Viele etablierte und renommierte zahnärztliche Kollegen aus dem In- und Ausland erlebten auf dem diesjährigen 13. DENTSPLY Friadent World Symposium in Berlin eine überzeugende Debütvorstellung des Referentennachwuchses der Implantologie. Selbst ein branchenfremder Kongressteilnehmer kommentierte anerkennend: „Ich bin von der Qualität der Präsentationen beeindruckt. Sie waren für mich als Laie und trotz teilweise komplexer Problemstellungen und verwendeter Fachtermini absolut nachvollziehbar, gut strukturiert, stimmig visualisiert und überzeugend vorgetragen.“ Dieses Lob, das im Übrigen auch die von den zahnärztlichen Zuschauern ausgefüllten Feedbackbögen bestätigen, ist kaum zu überbieten.

Dr. Marcel Ender aus der Abteilung Klinische Forschung und Fortbildung bei DENTSPLY Friadent in Mannheim freut sich über den Erfolg: „Es war schon ein Wagnis, ein auf zwei Jahre angelegtes Programm aufzulegen, aber offensichtlich haben wir die richtige Entscheidung getroffen.“ Der für Konzeption, Organisation und Durchführung des p3-Programms verantwortliche Zahnarzt erinnert sich noch an die Anfänge des Projekts vor zweieinhalb Jahren: „Als Implantathersteller war es uns immer schon ein wichtiges Anliegen, Wissenschaft und Forschung zu unterstützen und zu fördern. Dazu gehört auch, die Erfolge unserer Produkte anhand von Untersuchungen, Studien und klinischen Arbeiten ganz professionell in die Zahnärzteschaft zu kommunizieren. Unser Vertrieb berichtete uns immer wieder von qualitativ hochwertigen Arbeiten ihrer Kunden, die zwar rhetorische Fähigkeiten aufzuweisen, aber einen Referententätigkeit noch nicht in Erwägung gezogen hatten. Warum also in diesem Zusammenhang nicht auch die Potenziale unserer Kunden im Bereich der Referententätigkeit weiterentwickeln?“ 

Der Vertrieb und die Abteilung für klinische Forschung und Fortbildung im Hause DENTSPLY Friadent entwickelten daraufhin ein eigenes Trainingsprogramm für Referenten. Über die kommunikativen Anforderungen im Praxisalltag und auf den internationalen Podien der zahnärztlichen Fortbildung war man im Bilde. Allerdings entschied man sich bei der Umsetzung in maßgeschneiderte Trainings für die Zusammenarbeit mit einem Kommunikationsprofi. Diese wurden mit dem 1. Deutschen Institut für Rhetorik und Kommunikation mit Sitz in Bornheim/Bonn, Berlin und London entwickelt. Im September 2006 fiel in der Toskana der Startschuss für eine sechsteilige Workshopreihe à zwei Tage, die mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Teilnehmer durchgeführt wurde. Dazu Kommunikationstrainerin Gabriele Zienterra: „Im p3-Programm legen wir den Fokus auf Rhetorik und Kommunikation. Das heißt, die Teilnehmer lernen die Instrumente einer erfolgreichen Rhetorik kennen, wenden Sie auf sich selbst an und trainieren sie. Dazu gehören beispielsweise der Aufbau von Redestrukturen, Einsatz von Stimme, Sprache und Gestik sowie die Wahl der richtigen Stilmittel. Im Bereich der Kommunikation geht es um Gesprächs- und Vortragstechniken sowie um Persönlichkeitsanalysen zur Verbesserung eines authentischen Auftritts vor Publikum.“ Parallel zu den Gruppenveranstaltungen werden alle Teilnehmer einzeln gecoacht, damit ein persönlicher Prozess der Weiterentwicklung in Gang kommt. Aber auch handwerkliche Inhalte, wie zum Beispiel die  Dentalfotografie oder die Erstellung von PowerPoint-Präsentationen sind abgedeckt.

Potenzielle p3-Kandidaten – sie werden vom Unternehmen selbst ausgewählt – sollten neben einem profunden wissenschaftlichen Hintergrund über umfangreiche theoretische und klinische Erfahrungen mit den Implantatsystemen von DENTSPLY Friadent verfügen und bereit sein, einen Teil ihrer beruflichen und privaten Zeit zu investieren. Einer der Teilnehmer erinnert sich: „Das Besondere an p3 war die Kombination von Trainingsworkshop und Event. So haben wir beispielsweise die freie Rede in einer besonderen Location trainiert oder in einem anderen Workshop gemeinsam mit Sternekoch Stefan Neugebauer vom „Schwarzen Hahn“ in Deidesheim gekocht. Nicht zuletzt durch diese ungewöhnlichen Erlebnisse sind wir zu einem Netzwerk zusammengewachsen, das auch über p3 hinaus in regem Austausch steht.“ 

Auf die Frage, welche Verpflichtungen die Teilnehmer gegenüber DENTSPLY Friadent eingehen, antwortet Ender gelassen: „Wir betrachten das p3-Programm als Investition in die Zukunft. Es gibt aber, wie bei jeder gleichartigen Ausbildung auch, ein paar Spielregeln, auf die wir uns im Vorfeld mit den Teilnehmern einigen. Grundsätzlich streben wir eine Kooperation auf Augenhöhe an. Das bedeutet, wir bieten den Teilnehmern am p3-Programm eine hochwertige Ausbildung, um in Zukunft konstruktiv mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die nächste p3-Workshopreihe hat im September 2008 begonnen.

Erster P3-Fortbildungskurs: Teilnehmer, Trainer, Betreuer
Die Nachwuchsreferenten des ersten P3-Fortbildungskurses mit den Trainern des Instituts für Rhetorik und Kommunikation (Bonn) und den Betreuern von DENTSPLY Friadent.
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Nachwuchsreferenten des ersten P3-Fortbildungskurses
Die Nachwuchsreferenten des ersten P3-Fortbildungskurses (Personal Performance Programm) von DENTSPLY Friadent.
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