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Knochenringtechnik verkürzt Behandlungszeit für Implantatpatienten deutlich

02.06.2010 | Vertikale Augmentation und Implantation in nur einer OP

Bei einem Theoriekurs mit exklusivem Expertengespräch erhielten am 28. Mai 2010 in Frankfurt am Main implantologisch tätige Zahnärzte, MKG-Chirurgen sowie Vertreter ausgewählter Fachmedien die Möglichkeit, eine innovative Augmentationstechnik Schritt für Schritt von den Implantologen Dr. Bernhard Giesenhagen und Dr. Orcan Yüksel zu erfahren. Ihre besondere Knochenringtechnik ermöglicht es, mit passgenauen Knochenringtransplantaten die dreidimensionale vertikale Augmentation von Knochendefekten und die Implantation in einem einzeitigen Verfahren durchzuführen. Im Vergleich zur klassischen Knochenblockaugmentation verkürzt diese Technik die Behandlungszeit des Patienten um etwa fünf Monate.

Bei dreidimensionalen Knochendefekten ist die Verwendung von autologen Knochen oft unumgänglich. Der Implantologe Dr. Bernhard Giesenhagen aus Melsungen hat vor sechs Jahren damit begonnen, dreidimensionale Knochendefekte mit autologen Knochenringen zu augmentieren und danach implantologisch zu versorgen. Empfängerstelle und Knochenring werden dabei mit runden Trepanfräsen (Helmut Zepf GmbH) passgenau präpariert. In Langzeitbeobachtungen bei rund 900 Augmentationen wird der Knochenringtechnik eine Erfolgsrate von über 98 Prozent bestätigt.

Entscheidend für den Erfolg der Technik ist der Einsatz eines Implantatsystems, das das Transplantat bewegungsfrei in der Empfängerstelle fixiert. Laut Dr. Giesenhagen erfüllt ANKYLOS von DENTSPLY Friadent alle Anforderungen der Knochenringtechnik an ein Implantatsystem. Das Makro- und Mikrodesign des ANKYLOS-Implantates mit seiner wachstumsaktivierenden Friadent plus-Oberfläche, dem systemimmanenten Platform-Switching und seiner gewebestabilisierenden Verbindung bietet die entscheidenden Voraussetzungen für die Anwendung der Knochenringtechnik. Die besondere Eignung ist im speziellen auf das parallelwandige Implantatdesign ohne Gewinde im Bereich des Implantathalses sowie auf die progressive Gewindegeometrie im apikalen Bereich zurückzuführen. Zusätzlich ist die mikrobewegungsfreie und bakteriendichte Verbindung von ANKYLOS wichtig, die es ermöglicht, subkrestal zu inserieren. Eine Fixierung des Knochenrings kann, wenn notwendig, mit der im Sortiment verfügbaren Membranschraube erfolgen.

Dr. Giesenhagen bietet gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Yüksel, ebenfalls Implantologe, fortlaufende klinische Fortbildungen zur Knochenringtechnik an. „Wir freuen uns sehr, unsere Kenntnisse zur Knochenringtechnik an Interessenten weiterzugeben. Die Technik wurde dafür geschaffen, um dem Patienten einen weiteren Eingriff und Behandlungszeit zu ersparen“, erläutert Giesenhagen. Dabei können implantologisch tätige Zahnärzte und MKG-Chirurgen das Potenzial der einzigartigen Augmentationstechnik auch in Live-OPs und Hands-on-Kursen kennenlernen. Diese Veranstaltungen finden fortlaufend im September, Oktober und November dieses Jahres in Frankfurt am Main oder Melsungen, Deutschland statt.

Weitere Informationen und aktuelle Kurstermine bietet die Website: www.knochenring.de.

Fortbildungskurs Knochenringtechnik in Frankfurt am Main
Im Theoriekurs erfahren chirurgisch tätige Zahnärzte oder MKG-Chirurgen, wie mit passgenauen autologen Knochenringen eine dreidimensional vertikale Augmentation und Implantation in einem Arbeitsschritt durchführbar ist.
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Hands-on-Kurs zur Knochenringtechnik
Im Anschluss an die Präsentation dieser Operationstechnik hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst die Technik in Hands-on Kursen am Kunststoffkiefer zu probieren.
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